Häufige Fragen

Was Kunden vor der Anfrage wissen wollen.

Die Fakten zu Verfahren, Material, Bauraum und Lieferzeit – und Antworten auf die häufigsten Fragen.

Fertigung auf einen Blick

Die Fakten, ohne Umschreibung.

Firmensitz
Mehrnbach, Oberösterreich – Konstruktion, Druck und Veredelung aus einer Hand
Verfahren
HP Multi Jet Fusion (Serie, Funktionsteile), industrielles FDM (große Teile, Vorrichtungen)
Material
PA12 (MJF) · PETG, ABS, PLA (FDM) · Silikon Shore A 10–60 für Dichtungen
Bauraum MJF
380 × 284 × 380 mm, größere Teile geteilt und gefügt
Passungen
Lagersitze, Bohrungen, Dichtflächen per CNC nachbearbeitet, auf Wunsch Messprotokoll
Nacharbeit
Färben, Glätten, Lackieren, Beflocken, Infiltrieren, Gummieren, Galvanisieren, EMV/ESD, Gewindeeinsätze, CNC
Stückzahl
1 bis ca. 5.000 Stück pro Auftrag, ohne Werkzeugkosten
Mindestauftrag
75 € netto
Lieferzeit
Standard 5–10 Werktage, Express ab 3 Werktagen nach Kapazitätsprüfung
Dateien
STEP, STP, STL, 3MF – oder Foto, Skizze, Originalteil ohne CAD
Häufige Fragen
Kann man ein Ersatzteil ohne CAD-Datei nachfertigen?

Ja. Wir rekonstruieren Kunststoffteile anhand von Fotos, Handmaßen oder dem Originalteil – auch verschlissen oder gebrochen. Konstruktion bei uns, Fertigung auf MJF in PA12. Sie erhalten die CAD-Datei mit, damit das Teil künftig jederzeit nachbestellbar ist.

Meine Dichtung gibt es nicht mehr zu kaufen – können Sie sie nachfertigen?

Ja. Wir drucken eine Gießform und gießen die Dichtung in Silikon mit der passenden Shore-Härte (A 10–60), einsetzbar von −50 bis etwa 200 °C, beständig gegen Wasser, Dampf und UV. Für Öl, Fett oder Kraftstoff prüfen wir die Eignung vorab – dort ist Silikon meist nicht die richtige Wahl.

Wie genau werden die Bauteile?

Für die meisten Funktionsteile reicht das Druckmaß. Wo es genauer sein muss – Lagersitze, Passbohrungen, Dichtflächen – werden die Flächen per CNC nachbearbeitet und gemessen. Sagen Sie uns, welche Maße funktionskritisch sind; nur die werden nachbearbeitet, das hält den Preis niedrig.

Ist PA12 aus dem MJF-Drucker für Serienteile geeignet?

Ja. PA12 ist ein technisches Polyamid mit hoher Zähigkeit, chemischer Beständigkeit und Dauereinsatz bis etwa 80 °C. MJF-Teile sind isotrop und dicht, ohne die Schichtschwäche von FDM. Typische Serien liegen zwischen 50 und 5.000 Stück pro Jahr – ohne Werkzeug, mit Änderungen jederzeit möglich.

Was kostet ein 3D-gedrucktes Bauteil?

Der Preis hängt vor allem von Bauteilvolumen, Stückzahl, Veredelung und Lieferzeit ab – nicht von der Komplexität. Kleine Funktionsteile in PA12 kosten als Einzelstück meist zweistellig; ab etwa 50 Stück fällt der Stückpreis deutlich, weil der Bauraum besser ausgelastet wird. Die Kostentreiber oben zeigen die Richtung, das Angebot nennt den Preis.

Wie schnell kann 3DINN liefern?

Standard sind 5–10 Werktage ab Freigabe. Express ab 3 Werktagen ist bei freier Maschinenkapazität möglich – wir bestätigen den Termin verbindlich, bevor Sie beauftragen, und versprechen nichts, was wir nicht halten können.

Wer prüft meine Anfrage – ein Algorithmus oder ein Mensch?

Der Bauteil-Check bereitet Ihre Anfrage vor. Die Machbarkeit prüft danach ein Techniker von 3DINN – Ihr fester Ansprechpartner bis zur Lieferung. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung – auch, wenn 3D-Druck nicht die richtige Lösung ist.

Fertigen Sie auch für Privatpersonen?

Nein. Wir arbeiten ausschließlich für Unternehmen – Industrie, Maschinen- und Anlagenbau, Instandhaltung, Produktentwicklung. Alle Preise verstehen sich netto, der Mindestauftragswert beträgt 75 € netto. Für private Einzelteile empfehlen wir Online-Druckdienste oder lokale Makerspaces.

Konkretes Bauteil? Datei oder Foto genügt.

Roman Saletmaier, Geschäftsführer 3DINN
Roman Saletmaier, Geschäftsführer · Antwort meist innerhalb von 1 Werktag
+43 677 62806406 · office@3dinn.at
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